

Es müssen nicht immer Medikamente sein:
Bei Personen mit starkem Übergewicht sinkt
in der Regel mit der Gewichtsabnahme der
Blutdruck deutlich.
Sind Medikamente notwendig, so gibt es zahl-
reiche und gut verträgliche, unterschiedlich
wirkende Präparate, die den Blutdruck verläss-
lich senken: Einige führen zu einer Weitstellung
der Blutgefäße, andere erhöhen die Salzaus-
scheidung über die Nieren und wiederum
andere verlangsamen den Puls.
Oft genügt ein Medikament nicht und der Arzt muss ergänzend ein zweites aussuchen, das gut auf das erste abgestimmt ist.
Ein versierter Arzt kann jedoch verschiedene Präparate so kombinieren, dass sich Nebenwirkungen verringern oder sogar neutralisieren können.
In den ersten Wochen nach Einnahme eines Medikamentes zur Blutdrucksenkung spüren manche Patienten unangenehme
Veränderungen:
Das sind z. B. Schwindel bei schnellem Aufstehen, Müdigkeit oder Kälteempfindlichkeit. Sie sind bedingt durch den für
den Körper ungewohnt niedrigen Blutdruck und bessern sich in der Regel dann, wenn sich der Organismus auf den niedrigeren Blutdruck eingestellt hat.
Treten Nebenwirkungen auf, nehmen Sie die verordneten Medikamente zunächst weiter ein und wenden Sie sich an Ihren behandelnden Arzt!
Arzt und Patient sollten auch den Blutdruck im Stehen messen, denn bei manchen Menschen fällt der Blutdruck im Stehen sehr stark ab. Dann muss sich die Behandlung am im Stehen gemessenen Blutdruckwert orientieren.
Ihr behandelnder Arzt wird vor und nach Beginn der Bluthochdruckbehandlung| Blutuntersuchungen auf Nierenwerte und Nierenfunktion, Blutzucker, Blutfette und Blutsalze ebenso wie | |
| eine Urinuntersuchung auf Eiweiß (Mikroalbumine) | |
| ein EKG und Ultraschall der Nieren, ggf. auch des Herzens durchführen. So kann die Wirksamkeit der gewählten Therapie überprüft werden. |
Letzte Änderung: 04.11.2008, nächste Prüfung: 04.11.2009
Erstellt: 01.05.2005




