

Patienten mit einer Nierenerkrankung haben fast
immer einen erhöhten, oft sogar einen sehr hohen
Blutdruck. Hinzu kommt, dass eine geschädigte
Niere den Blutdruck wiederum in die Höhe treibt.
Unabhängig von der Ursache der Nierenerkran-
kung gilt: Je höher der Blutdruck, desto negativer
wirkt sich das auf den Verlauf einer chronischen
Nierenerkrankung aus.
Dieser Zusammenhang von Bluthochdruck und chronischer Niereninsuffizienz bedeutet nicht nur ein Risiko für den Patienten, sondern auch eine Chance in der Behandlung: Je besser der Bluthochdruck eingestellt ist, d.h. medikamentös behandelt werden kann, desto weniger wird die Niere an Entgiftungsfunktion verlieren!
Einem endgültigen Versagen der Nieren und damit der Notwendigkeit einer Nierenersatztherapie – Dialysebehandlung oder Nierentransplantation – kann so in vielen Fällen vorgebeugt werden.
Letzte Änderung: 04.11.2008, nächste Prüfung: 04.11.2009
Erstellt: 01.05.2005




