

Bei etwa fünf von 100 Patienten sind es entweder Nierenerkrankungen, Hormonstörungen oder medikamentöse
Einflüsse, die den hohen Blutdruck verursachen. Typische Beispiele sind chronische Nierenentzündungen, die vermehrte
Bildung bestimmer körpereigener Hormone und die regelmäßige Einnahme von manchen Medikamenten (z.B. Cortisonpräparate, seltener die Antibabypille). Bei vielen Menschen mit einem erhöhten Blutdruck kann auch mit modernen
Untersuchungsmethoden keine Ursache gefunden werden.
Auch wenn meist keine direkten Ursachen des erhöhten
Blutdrucks festgestellt werden, sind dennoch Faktoren bekannt, die den Bluthochdruck begünstigen:
![]() | Vererbung |
![]() | Übergewicht, zu wenig körperliche Aktivität |
![]() | Nikotinmissbrauch |
![]() | bestimmte Schlafstörungen wie z.B. das Schlaf-Apnoe-Syndrom (episodisch im Schlaf auftretende Atempausen, die länger als zehn Sekunden dauern und zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff führen können). |
Einige dieser Risikofaktoren sind beeinflussbar. Deshalb kann jeder durch eine Verhaltensänderung und/oder die geeignete Therapie den Verlauf einer Hochdruckerkrankung positiv beeinflussen.
Stressempfinden spielt nur in Einzelfällen eine Rolle beim Auftreten einer Hochdruckerkrankung. Allerdings hat fast jeder im Urlaub einen etwas niedrigeren Blutdruck als im normalen Alltag.
Letzte Änderung: 27.10.2008, nächste Prüfung: 27.10.2009
Erstellt: 01.05.2005



