Wovon ist die Höhe des Blutdrucks abhängig?

Mit Blutdruck ist der Druck gemeint, mit dem das Blut durch die Schlagadern, die Arterien, fließt. Er ist abhängig vom:

Widerstand der kleinen Blutgefäße
Dieser Widerstand ist im Wesentlichen bedingt durch den Durchmesser der arteriellen Blutgefäße. Ziehen sich die kleinen Blutgefäße zusammen, so steigt mit dem Gefäßwiderstand auch der Blutdruck. Weiten sie sich, so sinkt der Gefäßwiderstand und mit ihm der Blutdruck. Die Steuerung der Gefäßdurchmesser und damit des Gefäßwiderstands erfolgt durch Hormone oder bestimmte Nervensignale im Körper.

Herz-Zeit-Volumen
Dabei handelt es sich um die Blutmenge, die das Herz pro Minute auswirft. Das Herz-Zeit-Volumen hängt ab von der Anzahl der Herzschläge, also der Herzfrequenz, sowie von der Kraft, die das Herz aufwendet, um Blut in die Gefäßbahn zu pumpen. Man spricht von der Kontraktionskraft des Herzens.

Blutvolumen
Normalerweise bleibt das Blutvolumen (die Blutmenge) durch die Regulationsfunktion der Nieren konstant. Die Nieren scheiden überschüssiges Wasser und Salze aus und regulieren so den Wasserhaushalt des Körpers und damit auch das Blutvolumen.




Letzte Änderung: 27.10.2008, nächste Prüfung: 27.10.2009
Erstellt: 01.05.2005



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